Mondorf ist ein Stadtteil von Niederkassel im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis mit rund 6500 Einwohnern.
Die attraktiv gestaltete Uferpromenade mit dem Rheinhafen, welcher für Sportboote und Yachten genutzt wird, läd zum verweilen ein.
Auch finden hier regelmäßig beliebte Veranstaltungen statt.

 
Die Mondorfer katholische Kirche St. Laurentius entstand nach der Zerstörung der Vorgängerkapelle im Anschluss an den Dreißigjährigen Krieg gegen Ende des 17. Jahrhunderts.

In der Mondorfer Lerchenstraße befindet sich ein jüdischer Friedhof für die ab Anfang des 19. Jahrhunderts belegte und 40 bis 80 Mitglieder umfassende jüdische Gemeinde. Die Synagoge wurde im Zuge der Novemberpogrome in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zerstört.

Am 1. August 1969 wurde Mondorf nach Niederkassel eingemeindet.

In den 1970er-Jahren entstand der Mondorfer Rheinhafen, der heute vor allem touristisch genutzt wird (Liegeplätze von Yachten und Sportbooten).

Auch die Rheinfähre Mondorf–Graurheindorf ist ein beliebtes Transportmittel um schnell mit dem Auto oder auch mit dem Rad auf die andere Rheinseite zu gelangen.


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